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WM 2026: Wer wird Weltmeister?

Die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wird das größte Fußballturnier der Geschichte: 48 Teams, 104 Spiele, 16 Stadien. Argentinien führt die Favoritenliste mit einer Wettquote von 5/2 an, gefolgt von Frankreich (3/1) und Spanien (7/2). Deutschland wird bei 10/1 gehandelt. Diese Analyse beleuchtet die Chancen der Top-Favoriten und den Einfluss der La-Liga-Stars.

Welche Teams sind die Top-Favoriten bei der WM 2026?

RangNationQuoteFIFA-RankingWM-TitelLa-Liga-Spieler
1Argentinien5/2134
2Frankreich3/1223
3Spanien7/23114
4Brasilien6/1555
5England8/1412
6Deutschland10/1842

Warum ist Argentinien der Topfavorit?

Argentinien geht als amtierender Welt- und Südamerikameister in die WM 2026. Die Albiceleste hat unter Trainer Lionel Scaloni eine bemerkenswerte Siegermentalität entwickelt: 42 Spiele ungeschlagen zwischen November 2022 und September 2025, die längste Serie einer Nationalmannschaft seit Spaniens 35-Spiele-Rekord (2007-2009). Die Quote von 5/2 reflektiert nicht nur die Qualität des Kaders, sondern auch die psychologische Stärke eines Teams, das weiß, wie man Turniere gewinnt.

Die zentrale Frage für Argentinien ist Lionel Messi. Mit 38 Jahren bei Turnierbeginn wäre es seine sechste WM. Scaloni hat angedeutet, dass Messi als "Impactspieler" für die K.o.-Runde eingeplant ist — 30-minütige Einsätze als Einwechselspieler, die seine physischen Limitierungen minimieren und seinen taktischen Genius maximieren. Ohne Messi als 90-Minuten-Starter muss Argentinien andere Wege finden, Spiele zu kontrollieren. Julian Alvarez von Atletico Madrid (14 La-Liga-Tore in 2025-2026) und Enzo Fernandez (Chelsea) übernehmen zunehmend die kreative Verantwortung.

Die Verteidigung bleibt Argentiniens größte Stärke. Cristian Romero (Tottenham) und Lisandro Martinez (Manchester United) bilden das beste Innenverteidiger-Duo der Welt: In 18 gemeinsamen Länderspielen kassierte Argentinien nur 6 Gegentore (0,33 pro Spiel). Emiliano Martinez im Tor hat sich als Elfmeter-Spezialist etabliert (7 gehaltene Elfmeter in 11 Shootout-Versuchen seit 2021). In einem Turnier mit 48 Teams, das mehr Elfmeterschießen produzieren wird, ist diese Fähigkeit Gold wert.

Kann Frankreich mit La-Liga-Star Mbappe den Titel verteidigen?

Frankreich, Vizeweltmeister von 2022, wird bei der WM 2026 erneut zu den Topfavoriten gehören. Der Schlüsselspieler ist Kylian Mbappe, der bei Real Madrid zur vollen Reife gelangt ist. Sein Wechsel nach Spanien hat sein taktisches Repertoire erweitert: Er spielt nicht mehr nur als temposchneller Flügelspieler, sondern als kompletter Stürmer, der auch in Ballbesitz-Sequenzen und im Pressing effektiv ist. Bei einer WM, die in den USA bei potenziell 35-Grad-Hitze stattfindet, wird diese taktische Flexibilität entscheidend sein.

Frankreichs Kadertiefe ist die größte in der Geschichte des Turniers. Auf jeder Position stehen mindestens zwei Weltklassespieler zur Verfügung: Mbappe und Thuram im Sturm, Griezmann und Dembele auf den Flügeln, Tchouameni und Camavinga im Mittelfeld, Hernandez und Mendy in der Verteidigung. Die größte Frage betrifft die Torwart-Position: Mike Maignan hat sich als Nummer 1 etabliert, aber seine Verletzungsanfälligkeit (2 verpasste Länderspiel-Phasen seit 2024) bleibt ein Risiko.

Die Quote von 3/1 ist fair, aber eine Einschränkung ist die psychologische Belastung. Frankreich hat 2022 im Finale gegen Argentinien verloren — ein traumatisches Ergebnis nach Mbappes Hattrick (dem ersten seit Geoff Hurst 1966). Die Frage, ob dieses Team die mentale Stärke hat, ein weiteres Endspiel zu erreichen und zu gewinnen, bleibt offen. Die Erfahrung aus 2022 kann sowohl motivieren als auch belasten.

Wie stehen die Chancen der deutschen Nationalmannschaft?

Deutschland wird bei der WM 2026 von einer Generation angetrieben, die das Potenzial hat, den vierfachen Weltmeister zurück an die Spitze zu führen. Jamal Musiala (23, Bayern München) und Florian Wirtz (23, Bayer Leverkusen) bilden das aufregendste offensive Mittelfeld-Duo im Weltfußball. In der laufenden Saison haben sie zusammen 31 Bundesliga-Tore und 19 Vorlagen beigesteuert — eine Produktivität, die im internationalen Vergleich nur von Vinicius-Bellingham (Real Madrid) übertroffen wird.

Die Quote von 10/1 positioniert Deutschland als aussichtsreichen Außenseiter, nicht als Favoriten. Die Gründe für diese vorsichtige Einschätzung liegen in drei Bereichen. Erstens: Die Innenverteidigung ist die Schwachstelle. Antonio Rüdiger (Real Madrid, 33 Jahre bei Turnierbeginn) ist nicht mehr auf dem Niveau seiner besten Jahre, und Jonathan Tah (Leverkusen) hat in großen Turnierspielen noch nie überzeugt. Zweitens: Die Torwart-Situation ist nach Marc-André ter Stegens langwieriger Knieverletzung 2024 unsicher — Manuel Neuer (40 bei Turnierbeginn) oder Kevin Trapp als Backup sind keine erstklassigen Optionen. Drittens: Deutschland hat seit dem WM-Triumph 2014 jedes große Turnier enttäuschend verlassen: Gruppenphasen-Aus 2018 und 2022, Achtelfinale 2024.

Die Stärken liegen im Angriff und im Mittelfeld. Neben Musiala und Wirtz bieten Kai Havertz (Arsenal, 15 PL-Tore), Leroy Sane (Bayern) und Niclas Füllkrug (Dortmund) beachtliche Offensivoptionen. Das Mittelfeld mit Joshua Kimmich (33, Bayern), Ilkay Gündogan (35, Barcelona) und Robert Andrich (31, Leverkusen) vereint Erfahrung und taktische Vielseitigkeit. Ein Halbfinaleinzug ist das realistische Maximalziel — darüber hinaus bräuchte Deutschland ein Turnierlos ohne Argentinien oder Frankreich vor dem Finale.

Welchen Einfluss haben La-Liga-Spieler auf die WM 2026?

Die La Liga wird bei der WM 2026 die am stärksten vertretene Liga sein. Geschätzte 85-95 Spieler aus dem spanischen Oberhaus werden in den 48 Teilnehmerkader stehen — mehr als aus der Premier League (80-85), der Bundesliga (55-60) und der Serie A (50-55). Diese Dominanz hat konkrete Auswirkungen auf das Turnier.

Spanien profitiert am meisten von der La-Liga-Verbindung: 14 der 26 Kadernominierten spielen in der heimischen Liga. Lamine Yamal (18, Barcelona) ist der aufregendste junge Spieler des Turniers — sein dribbelstarkes Spiel über den rechten Flügel, gepaart mit 12 La-Liga-Toren und 9 Vorlagen in 2025-2026, macht ihn zum potenziellen Star der WM. Pedri (23, Barcelona), Gavi (21, Barcelona) und Rodri (29, Manchester City) bilden ein Mittelfeld, das Spaniens Tiki-Taka-Erbe in die Moderne überführt hat.

Für Frankreich sind Mbappe und Tchouameni (Real Madrid) die La-Liga-Anker. Brasiliens Delegation umfasst Vinicius Jr, Rodrygo und Endrick (alle Real Madrid) sowie Raphinha (Barcelona) — 5 Spieler, die das taktische Umfeld der La Liga bestens kennen. Selbst die deutsche Nationalmannschaft bringt mit Rüdiger (Real Madrid) und ter Stegen (Barcelona, falls fit) zwei Spieler mit La-Liga-Erfahrung mit. Diese globale Verteilung spanischer Liga-Expertise ist ein Beweis für die Position der La Liga als bevorzugte Destination der besten Fußballer der Welt.

Warum wird die WM 2026 ein historisches Turnier?

Die WM 2026 wird das erste Turnier mit 48 Teilnehmerteams sein — eine Aufstockung von 32 auf 48, die die FIFA 2017 beschlossen hat. Das neue Format sieht 12 Vierergruppen vor (statt 8), wobei die Top 2 jeder Gruppe und die 8 besten Gruppendritten in die K.o.-Runde einziehen (32 Teams ab dem Sechzehntelfinale). Insgesamt werden 104 Spiele ausgetragen — 40 mehr als 2022 in Katar.

Die Austragung in drei Ländern (USA, Mexiko, Kanada) an 16 Stadien stellt eine logistische Herausforderung dar. Die Zeitzone-Spanne von der Ostküste (New York, Miami) zur Westküste (Los Angeles, Seattle) beträgt 3 Stunden, was die TV-Planung und die Erholungszeiten der Teams beeinflusst. Das MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey (Kapazität: 82.500), wird das Finale ausrichten — das erste WM-Finale auf amerikanischem Boden seit dem Rose Bowl 1994.

Für die La Liga hat die erweiterte WM eine doppelte Bedeutung: Einerseits steigt die Belastung für die Spieler, die nach einem intensiven Liga- und CL-Programm ein 7-wöchiges Turnier bestreiten. Andererseits bietet die WM eine globale Bühne für La-Liga-Stars wie Mbappe, Vinicius, Yamal und Bellingham, die die internationale Marke der spanischen Liga stärken. Die geschätzten 5 Milliarden Zuschauer weltweit werden 85-95 Spieler in Aktion sehen, die wöchentlich in der La Liga auftreten — die beste Werbung, die eine Fußballliga haben kann.

Häufig gestellte Fragen zur WM 2026

Wer ist Favorit auf den WM-Titel 2026?

Argentinien ist mit einer Wettquote von 5/2 der Topfavorit auf den WM-Titel 2026, gefolgt von Frankreich (3/1) und Spanien (7/2). Die Albiceleste geht als amtierender Weltmeister und Copa-America-Sieger 2024 in das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.

Wann und wo findet die WM 2026 statt?

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt. Es ist die erste WM mit 48 Teams und wird an 16 Stadien ausgetragen. Das Finale findet im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, statt.

Wie stehen die Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026?

Deutschland wird mit einer Quote von 10/1 als Außenseiter gehandelt (Rang 6 der Favoritenliste). Die Stärken liegen im offensiven Mittelfeld mit Musiala und Wirtz, die Schwächen in der Innenverteidigung und der fehlenden Turniererfahrung der jungen Spieler. Eine Halbfinalteilnahme wäre ein realistisches Maximalziel.

Wie viele La-Liga-Spieler nehmen an der WM 2026 teil?

Schätzungsweise 85-95 La-Liga-Spieler werden bei der WM 2026 vertreten sein. Die größten Delegationen kommen von Real Madrid (12-14 Spieler) und FC Barcelona (10-12 Spieler). Schlüsselspieler wie Mbappe (Frankreich), Vinicius (Brasilien), Yamal (Spanien) und Bellingham (England) spielen alle in der La Liga.

Kann Messi bei der WM 2026 spielen?

Lionel Messi wäre bei der WM 2026 38 Jahre alt. Obwohl er weiterhin in der MLS für Inter Miami spielt, ist seine Teilnahme ungewiss. Trainer Lionel Scaloni hat angedeutet, dass die Entscheidung bei Messi selbst liegt. Falls er teilnimmt, wäre es seine sechste WM — ein Rekord, der mit Messis Landsmann Matthaus gleichzöge.

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Letzte Aktualisierung: 20. März 2026